Eine Lehre beim Kanton Luzern berufsbildung.lu. ch

Fachmann*frau Betreuung EFZ (Menschen mit Beeinträchtigung)

Beschreibung des Berufs

Fachmänner*frauen Betreuung EFZ (Menschen mit Beeinträchtigung) begleiten Menschen mit Assistenzbedarf vom Kleinkind bis ins hohe Alter. Dazu gehören Menschen, die nur vorübergehend bis ein Leben lang Unterstützung bei der Alltagsbewältigung oder in speziellen Situationen benötigen. Ziel ist immer die Eigen- und Selbständigkeit zu vergrössern, beziehungsweise bestmöglich zu erhalten und Teilhabe, inklusives Leben zu ermöglichen.

Fachfrauen*männer Betreuung arbeiten in familien- und schulergänzenden Einrichtungen für Kinder, Wohn- und Tagesstätten für Menschen mit kognitiven und mehrfachen Beeinträchtigungen sowie in stationären und ambulanten Unterstützungsangeboten für Menschen im Alter. Sie begleiten Menschen bei der Alltagsbewältigung (wie Pflege, Hygiene, Essen, Haushalt), sowie allgemein bei der Lebensgestaltung (wie soziale Kontakte, Aktivitäten, persönliche Interessen, gesellschaftliches Leben).

Fachmänner*frauen Betreuung helfen mit, den Tagesablauf zu strukturieren, den Wohnraum zu gestalten, längerfristige Planung und Projekte zu initiieren und das Zusammenleben zum Wohle aller zu unterstützen. Die Beziehungen zu den Personen mit Assistenzbedarf gestalten sie persönlich professionell. Sie arbeiten mehrheitlich im Team und mit den Angehörigen, Beistandschaft und weiteren Aussenstehenden zusammen. Fachpersonen Assistenz bereiten zusammen mit den begleiteten Menschen Aktivitäten vor, sind mitverantwortlich bei der Durchführung und reflektieren sie.

In der Fachrichtung Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich die Fachfrauen*männer mit den unterschiedlichen Ressourcen, Bedürfnissen und Wünschen der Menschen mit Unterstützungsbedarf auseinander. Dabei spielen die (gelingende) Kommunikation, die (sinnstiftende) Tagesgestaltung und das psychische und physische Wohlbefinden eine besondere Rolle. Auch die Begleitung von kritischen, schwierigen und lebensbedrohlichen Situationen wie Krankheit, Selbst- und Fremdverletzung, Krise und Tod gehören zum Berufsalltag.

(Marco Beer-Würgler, Heilpädagogisches Zentrum Schüpfheim)   

Wo wird der Beruf ausgebildet


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