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Landwirt*in EFZ (Biolandbau)

Beschreibung des Berufs

Landwirt*innen EFZ (Biolandbau) bewirtschaften Bauernhöfe und pflegen das Kulturland. Sie bauen Pflanzen an und/oder halten Tiere für die Fleisch-/Milch- oder Eierproduktion.

Der Kanton Luzern bildet Landwirte EFZ (Biolandbau) ausschliesslich in der Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos aus. Die Ausbildung findet im Umfeld der Justizvollzugsanstalt und im direkten Kontakt mit Strafgefangenen statt. Deshalb müssen Lernende idealerweise männlich, älter als 20 Jahre und bereits im Besitz eines ersten Lehrabschlusses sein.

Die Ausrichtung eines Bauernhofs definiert die Aufgaben des Landwirtes. Je nach Schwerpunkt ihres Betriebs bauen Landwirte vor allem Getreide, Gemüse, Obst oder Kräuter an oder sie halten Kühe, Schweine, Hühner, Ziegen oder Schafe. Die meisten Höfe spezialisieren sich, etwa auf Tiermast, Ackerbau oder Gemüsebau. Es gibt aber auch Betriebe, die verschiedene Bereiche abdecken.

Im Acker- und Pflanzenbau sind Landwirtinnen für die Bearbeitung der Böden zuständig. Sie entscheiden, welche Pflanzen und Getreide angebaut werden. Nach dem Säen oder Pflanzen kontrollieren sie, ob die Kulturen sich gut entwickeln. Sie düngen ihre Felder und setzen umweltverträgliche Pflanzenschutzmittel ein. Landwirtinnen mit Schwerpunkt Biolandbau sind besonders darauf spezialisiert, nachhaltig zu wirtschaften, den Boden fruchtbar und eine grosse Artenvielfalt zu erhalten.

Ihre Tiere halten Landwirte artgerecht. Sie füttern sie, misten die Ställe aus, sorgen für Klauen- und Fellpflege und die notwendigen Impfungen. Kühe werden mit modernen Melkmaschinen gemolken. Landwirte züchten Jungtiere und ziehen sie auf. Regelmässig werden Ställe und Weiden kontrolliert. Kleinere Reparaturen, aber auch andere Handwerksarbeiten, machen sie selber.

Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Eier sowie Obst und Gemüse verarbeiten und lagern Landwirtinnen fachgerecht. Sie bereiten ihre Produkte für den Verkauf vor, liefern sie ab oder vermarkten sie direkt in ihrem Hofladen. 

Für die meisten Arbeiten benutzen Landwirte Maschinen wie Traktoren, Ladewagen, Mäh- und Erntemaschinen. Mithilfe von Computerprogrammen halten sie beispielsweise die Nährstoffbilanz des Bodens oder die Produktqualität fest und sie berechnen und dokumentieren die Futtermittelmengen. Bei der täglichen Arbeit halten sie die Richtlinien zum Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsschutz ein.

(Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)

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