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Motorgerätemechaniker*in EFZ

Beschreibung des Berufs

Motorgerätemechaniker*innen EFZ warten und reparieren alle Arten von motorisierten Maschinen und Geräten. Sie führen Servicearbeiten aus, prüfen die Funktionstüchtigkeit von Maschinen und fertigen Ersatzteile an.

Motorgerätemechaniker*innen werden beim Kanton Luzern ausschliesslich bei der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur / Zentras in Emmenbrücke ausgebildet.

Motorgerätemechaniker*innen warten und reparieren motorisierte Maschinen und Geräte, die vor allem in der Gartenpflege und Forstwirtschaft, im Obst- und Rebbau, im Gemeinde- und Winterdienst und in der Reinigung eingesetzt werden. Dazu zählen Rasenmäher, Hochdruckreiniger, Schneeräumgeräte, Kettensägen, Motorsensen, Heckenscheren, Bodenreinigungsmaschinen und Gemeindefahrzeuge.

Die meisten Arbeiten erledigen Motorgerätemechaniker*innen in der Werkstatt. Während sie in den wärmeren Jahreszeiten vorwiegend mit Gartenmaschinen zu tun haben, reparieren sie im Winter Schneepflüge und Motorsägen. In einigen Betrieben spezialisieren sie sich auf Maschinen eines bestimmten Einsatzbereichs.

Motorgerätemechaniker*innen reparieren Benzin-, Diesel- und Elektromotoren. Sie bauen defekte oder abgenützte Motorenteile und Getriebe aus, zerlegen sie in Einzelteile, reinigen die Komponenten und ersetzen defekte Teile. Sind innert nützlicher Frist keine Ersatzteile erhältlich, fertigen sie diese selber an. Sie beherrschen die dafür nötigen Techniken wie Bohren, Drehen und Schweissen. Nach der Reparatur führen sie die elektrischen Sicherheitsprüfungen durch.

Motorgerätemechaniker*innen sind auch für Kontroll- und Servicearbeiten zuständig. Zu den gängigen Routinearbeiten gehören das Auswechseln von Ventilen, Dichtungen und Kerzen, der Ölwechsel, das Reinigen von Filtern oder das Schleifen von Messern. Bei Fahrzeugen prüfen sie Antrieb, Kupplung, Lenkung und Bremsen, warten das Fahrwerk und kontrollieren die Elektronik.

Einerseits gehört kräftiges Zupacken zum Arbeitsalltag. Andererseits ist auch Fingerfertigkeit gefragt, zum Beispiel bei der Feineinstellung von Zündungen und Vergasern. Mit computergesteuerten Diagnosegeräten und Sensoren ermitteln Motorgerätemechaniker Störungen in elektronischen, mechanischen und hydraulischen Systemen. Bei komplizierten Maschinen ziehen sie dafür Gerätehandbücher, Schalt- und Funktionspläne sowie Prüfprotokolle zurate.

Bei ihrer Arbeit beachten Motorgerätemechaniker*innen die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften und rüsten die Motorgeräte gemäss den gesetzlichen Bestimmungen aus.

(Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)

Wo wird der Beruf ausgebildet


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