Unsere Lehrberufe

Die Vielfalt ist unsere Stärke

Hier erhältst du einen Überblick über alle unsere Lehrberufe. Informiere Dich über die verschiedenen Berufsbilder und bewirb dich auf eine Lehrstelle in deinem Wunschberuf.

Die Kantonale Verwaltung Luzern bildet zur Zeit 209 Lernende aus.

  • Agrarpraktiker/in EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 0

    Beschreibung

    Agrarpraktiker/innen arbeiten auf landwirtschaftlichen Betrieben. Sie halten und pflegen Tiere für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern. Sie bauen Getreide, Gemüse und Früchte an. Zudem stellen sie Weine her.

    Landwirtschaftliche Betriebe spezialisieren sich z.B. auf Milchwirtschaft, Ackerbau oder Schweinemast. Agrarpraktiker/innen produzieren, verarbeiten und verkaufen die Erzeugnisse ihres Betriebs. So säen sie z.B. Futtermais, ernten Äpfel oder pressen Weintrauben aus. Sie kümmern sich um Kühe, Schweine oder Hühner. Dabei arbeiten sie nach Anweisungen ihrer Vorgesetzten. Je nach Fachrichtung übernehmen sie etwas andere Aufgaben.
    Agrarpraktiker/innen der Fachrichtung Landwirtschaft helfen im Acker- und Futterbau. Sie pflegen Pflanzen von der Saat bis zur Ernte. Sie beobachten die Felder und schützen die Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen. Viel zu tun geben auch die Tiere. Agrarpraktiker/innen füttern und pflegen sie und sorgen dafür, dass sie genügend Auslauf haben. Ausserdem helfen sie beim Melken und reinigen Ställe und Anlagen.
    Agrarpraktiker/innen der Fachrichtung Spezialkulturen arbeiten im Gemüse-, Obst- oder Rebbau. Sie bearbeiten den Boden, pflanzen und pflegen z.B. Rüeblifelder, Kirschbäume oder Reben. Sie beobachten die Natur genau. Je nach Jahreszeit und Wetter bewässern, düngen und schneiden sie die Pflanzen. Meist ist im Herbst Erntezeit: Dann ernten sie das Gemüse, pflücken Früchte und Trauben. Sie sortieren, verpacken und lagern die Produkte.
    Agrarpraktiker/innen mit Fachrichtung Weinbereitung verarbeiten Trauben zu Wein. Sie helfen bei allen Arbeiten der Kellerei mit: vom Pressen der Trauben über die Lagerung bis zum Abfüllen und zur Vermarktung des Weins.
    Für viele Arbeiten benutzen Agrarpraktiker/innen Maschinen, z.B. Traktoren, Mäh- oder Erntemaschinen. Sie warten diese Maschinen auch. Ausserdem nehmen sie kleinere Reparaturen an Geräten und Gebäuden vor. Bei der täglichen Arbeit halten sie sich stets an die Richtlinien zum Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsschutz.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Automobilfachfrau/Fachmann

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Automobil-Fachmänner und -Fachfrauen warten und reparieren Motor, Antrieb und Fahrwerk von Personenwagen oder Nutzfahrzeugen. Sie überprüfen Fahrzeugkomponenten, stellen sie optimal ein und ersetzen defekte Teile.

    Automobil-Fachmänner erledigen selbstständig allgemeine Service- und Reparaturarbeiten. Im Bereich der Fahrzeugelektrik übernehmen sie einfachere Reparaturen.
    Für den Service und Unterhalt überprüfen Automobil-Fachfrauen die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Komponenten von Motor, Antrieb und Fahrwerk. Dafür verwenden sie elektronische und computergestützte Mess- und Testsysteme. Sie kontrollieren bspw. Radaufhängung, Starter und Bremsanlagen, prüfen die Batterien und laden sie auf. Sie machen den Ölwechsel und ersetzen abgenützte Reifen. Sie warten Beleuchtung, Klimaanlage, Kühl-, Zünd- und Einspritzsysteme. Sie führen Einstellarbeiten an der Lenkung und den Ventilen durch. Zuständig sind sie auch für die Abgasmessung. Bei Nutzfahrzeugen prüfen und warten sie zudem Vorrichtungen wie Kipp-, Hub- und Ladeeinrichtungen oder Anhänger.
    Bei Reparaturarbeiten müssen defekte Teile meistens ersetzt werden. Automobil-Fachmänner bauen ganze Anlagen oder Teile davon fachgerecht aus dem Fahrzeug aus. Sie wechseln z.B. Kupplungen, Antriebssysteme oder Getriebe aus und montieren neue Auspuffanlagen. Dafür stehen ihnen Handwerkzeuge und Einrichtungen wie Hebebühnen zur Verfügung. Metalle bearbeiten sie durch Sägen, Bohren, Schweissen, Gewindeschneiden usw.
    Da moderne Fahrzeuge technisch sehr komplex sind, orientieren sich Automobil-Fachfrauen bei ihrer Arbeit an technischen Dokumenten, Schemas und Schaltplänen. Sie können diese richtig interpretieren und anwenden. Weil schon kleine Nachlässigkeiten zu Unfällen führen können, müssen sie exakt und konzentriert arbeiten. Sie halten sich dabei strikte an die Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorschriften.
    Ausserdem beraten Automobil-Fachleute die Kundschaft und lagern, bewirtschaften und entsorgen Betriebsstoffe umweltgerecht.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Biolandwirt/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Landwirte und Landwirtinnen bewirtschaften Bauernhöfe und pflegen das Kulturland. Sie bauen Pflanzen an und/oder halten Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion.

    Landwirte übernehmen je nach Art und Grösse des Betriebs verschiedene Tätigkeiten. Sie bauen z.B. Getreide, Gemüse, Obst und Kräuter an und bewirtschaften Weideflächen. Sie halten Kühe, Schweine, Hühner, Ziegen und Schafe etc. Entweder arbeiten sie auf Höfen mit einer breiten Produktionspalette oder sie spezialisieren sich, etwa auf Rinder- und Kälbermast, Schweinezucht, Ackerbau, Obst- und Gemüsebau oder auf Biolandbau.
    Im Acker- und Pflanzenbau sind Landwirtinnen zuständig für die Bearbeitung der Böden, für die Auswahl der Kulturen, für deren Anbau, Ernährung und Ernte. Sie bestimmen, welche Pflanzen wo, wie und wann gesät, gepflegt und geerntet werden. Sie kontrollieren das Pflanzenwachstum und sorgen für einen wirksamen und umweltverträglichen Pflanzenschutz sowie Düngemitteleinsatz. Landwirtinnen mit Schwerpunkt Biolandbau sind besonders darauf spezialisiert, nachhaltig zu wirtschaften, den Boden lebendig und eine grosse Artenvielfalt zu erhalten.
    Bei der Tierhaltung kümmern sich Landwirte um Fütterung, Pflege und Auslauf der Tiere sowie um die Instandhaltung und Reinigung der Ställe und Anlagen. Hinzu kommen weitere Aufgaben wie das Züchten und Aufziehen von Jungtieren oder das Melken von Kühen, meist mit modernen Melkmaschinen. Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Eier sowie Obst und Gemüse verarbeiten und lagern sie fachgerecht. Im Biolandbau orientieren sich die Berufsleute an Bio-Richtlinien zur artgerechten Tierhaltung, -fütterung und -zucht.
    Für die meisten Arbeiten stehen Landwirtinnen Hilfsmittel zur Verfügung, z.B. Traktoren, Ladewagen, Mäh-, Pflanz-, Sä- und Erntemaschinen. Computer und weitere Geräte setzen sie ein, um beispielsweise die Nährstoffbilanz des Bodens, die Produktqualität oder Futtermittelmengen zu kontrollieren. Handwerksarbeiten führen Landwirtinnen oft selbst aus: Sie warten und reparieren Geräte und Maschinen, renovieren Ställe, Scheunen und Bauernhäuser. Bei der täglichen Arbeit halten sie die Richtlinien zum Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsschutz ein.
    Landwirte müssen ihr Berufsumfeld verstehen und ihren Betrieb effizient und marktorientiert führen, wenn sie auf dem Markt bestehen wollen. Sie behalten den Überblick über gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, ökologische und rechtliche Fragen, z.B. zum Umweltschutz oder der Gentechnologie.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)

  • Büroassistent/in EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 12

    Beschreibung

    Büroassistenten und -assistentinnen EBA erledigen allgemeine Büroarbeiten am Computer. Sie telefonieren mit der Kundschaft, planen Termine und führen Zahlungen aus.

    Büroassistentinnen schreiben am Computer Briefe, E-Mails, Protokolle, Aktennotizen, Tabellen und Listen. Teilweise verwenden sie dafür Vorlagen und Formulare. Sie haben gute PC-Kenntnisse und wissen auch, wie man Drucker sowie Kopier- und Faxgeräte richtig bedient. Sie wechseln Tonerkassetten und Papierrollen aus und entsorgen gebrauchtes Material umweltgerecht.
    Büroassistenten bedienen die Kundschaft am Telefon und stellen ihnen die Produkte und Dienstleistungen des Betriebes vor. Im Gespräch mit ihnen notieren sie deren Wünsche und leiten sie an die zuständige Person weiter. Sie empfangen auch Gäste sowie Geschäftspartner/innen und begleiten diese zu den gewünschten Personen im Betrieb. Ausserdem planen sie Termine und achten darauf, dass diese eingehalten werden.
    Büroassistentinnen sind auch für die Briefpost zuständig. Sie sortieren die eintreffende Post und verteilen diese. Ausserdem verwalten sie Büromaterial. Für verschiedene Anlässe stellen sie Unterlagen und Dokumentationen zusammen.
    In der Buchhaltung führen Büroassistenten EBA einfache, sich wiederholende Arbeiten aus, beispielsweise im Zahlungsverkehr oder bei der Abwicklung von Aufträgen durch Bank oder Post. Sie erstellen auch Abrechnungen und Statistiken.
    Büroassistentinnen halten gesetzliche Vorschriften zum Datenschutz sowie zur Aufbewahrung von Daten und Dokumenten ein. Sie legen die Dokumente ab, zum Beispiel nach Alphabet, Fachbereichen, Lieferfirmen oder Artikeln. Diese Arbeiten müssen sie genau ausführen, damit man alle Unterlagen später wieder findet. Viele Daten und Dokumente werden auch elektronisch in einem betriebseigenen System gespeichert, so dass sie jederzeit am Computer angesehen werden können. Ausserdem sichern sie Daten und erstellen Backups.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Elektroniker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 5

    Beschreibung

    Elektroniker/innen entwickeln und realisieren elektronische Hardware und Software. Sie fertigen Elektronikprodukte an, planen und überwachen deren Herstellung. Sie führen Mess-, Prüf- und Wartungsarbeiten sowie Inbetriebsetzungen durch.

    Elektroniker/innen wirken mit bei der Planung, Entwicklung, Programmierung und Herstellung elektronischer Hard- und Software. Diese werden z.B. eingesetzt in Haushaltgeräten, Unterhaltungselektronik, Gebäudetechniksteuerungen oder Produktionsanlagen. In Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten bringen sie Geräte und Anlagen zum Funktionieren wie Spielkonsolen, Fernbedienungen, Bankautomaten oder Zugleitsysteme.
    Elektroniker/innen arbeiten oft in Teams. Nachdem sie einen Auftrag übernommen und die Aufgabenstellung abgeklärt haben, beteiligen sie sich an der Ausarbeitung und Entwicklung von Ideen. Sie verbessern bestehende oder entwickeln neue Lösungen in den Bereichen Computertechnik, Versuchs-, Mess- und Prüftechnik sowie in der Herstellung von Elektronikprodukten. Die Berufsleute analysieren z.B. die Funktionen bestehender Schemas oder sie erarbeiten neue Computerprogramme.
    Sie beteiligen sich an der Hard- und Softwareentwicklung für Steuerungen. Am Computer legen Elektroniker/innen die Hard- und Softwarestrukturen fest, erstellen grafische Entwürfe der Software und setzen diese mit höheren Programmiersprachen um. Sie testen die Funktionstüchtigkeit der Steuerungen. Den gesamten Entwicklungsprozess halten sie schriftlich fest und verfassen die dazugehörigen technischen Dokumente.
    Elektroniker/innen bauen elektronische Hardware. Sie bereiten die Fertigungsarbeiten vor, montieren und verdrahten Komponenten und bestücken Leiterplatten präzise mit kleinsten elektronischen Bauteilen. Dabei wenden sie Verbindungs- und Montagetechniken an wie Löten, Schrauben, Verdrahten, Bohren oder Fräsen.
    Zu ihrer Arbeit gehört die Mess- und Prüftechnik: Vor der Inbetriebnahme elektronischer Geräte und Anlagen prüfen Elektroniker/innen diese mit geeigneten Testverfahren. Bei Bedarf fertigen sie selber passende Prüfgeräte und -einrichtungen. Zu den Messungen und Versuchen erstellen sie Protokolle und Berichte.
    Weitere Aufgaben sind Qualitätskontrollen, Materialbewirtschaftung, Datenbeschaffung und -analyse sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten. Bei der Arbeit schützen sie ihre Gesundheit sowie die Umwelt und halten sich an Sicherheitsvorschriften.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Fachfrau/Fachmann Betreuung

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 18

    Beschreibung

    Fachfrauen und -männer Betreuung (FaBe) begleiten und unterstützen Kinder, Jugendliche, Betagte und Menschen mit Beeinträchtigungen in der Alltagsbewältigung. Sie fördern und erhalten so weit als möglich deren Selbstständigkeit.

    Fachpersonen Betreuung betreuen Menschen einzeln oder in Gruppen in Tageseinrichtungen, Heimen oder Wohngruppen. Sie werden in verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet und begleiten Kinder, Jugendliche im Schulalter, Betagte oder Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Sie sorgen dafür, dass diese sich wohl fühlen und gut entfalten können. Im Zentrum ihrer Tätigkeit steht dabei immer die Förderung der Selbstständigkeit der Betreuten.
    Fachpersonen Betreuung unterstützen Betreute dabei, alltägliche Verrichtungen wie z.B. An- und Ausziehen, Waschen, Zähneputzen, Essen und Trinken sowie Hausarbeiten möglichst selber auszuführen. Wo dies nicht geht, helfen sie ihnen. Alltag, Freizeit und Feiertage strukturieren sie sinnvoll. Sie malen, basteln, werken, singen und musizieren mit den betreuungsbedürftigen Personen, machen Spiele, Spaziergänge, Ausflüge und Bewegungsübungen sowie ermutigen zu selbstbestimmten Aktivitäten. Zudem unterstützen sie sie bei der Kontaktpflege zu Familie und Freunden.
    In der Behinderten- und Betagtenbetreuung spielen meist geistige, psychische und/oder körperliche Beeinträchtigungen eine Rolle. Fachpersonen Betreuung dieser beiden Fachrichtungen erkennen die speziellen Bedürfnisse der Betroffenen, die z.B. Probleme haben können, sich im Raum zu orientieren und zu bewegen. Sie unterstützen, begleiten und fördern sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Auch mit schwierigen Situationen wie Persönlichkeits- und Wahrnehmungsstörungen, Krankheit und Tod der Betreuten sind sie konfrontiert und gehen professionell damit um.
    Im Bereich Kinderbetreuung ist die ganzheitliche Entwicklung der Kinder zentral. Dazu zählen sprachliche, geistige, emotionale und motorische Fähigkeiten, das Sozialverhalten und die Persönlichkeit. Fachpersonen Betreuung gestalten den Alltag alters- und situationsgerecht mit geleiteten Abschnitten und freiem Spiel, Einzel- und Gruppenaktivitäten. Sie ermöglichen den Kindern, vielfältige Lernerfahrungen zu machen, sich individuell zu entfalten und gleichzeitig in der Gruppe zurechtzufinden.
    Fachleute Betreuung bereiten Aktivitäten vor und werten diese aus. Sie führen Gespräche mit Familienangehörigen und Fachpersonen. Sie arbeiten in der Regel in Teams. Ihre Tätigkeit erfordert Respekt und Einfühlungsvermögen, aber auch geistige und körperliche Belastbarkeit sowie die Fähigkeit, sich abgrenzen zu können.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 16

    Beschreibung

    Fachmänner und Fachfrauen Betriebsunterhalt pflegen und reinigen Gebäude und deren Umgebung. Sie überwachen die Haustechnik, führen Reparaturen aus, kümmern sich um Grünanlagen, warten Maschinen und entsorgen Abfälle.

    Fachleute Betriebsunterhalt sind dafür verantwortlich, dass alle Einrichtungen in und um Gebäude herum funktionieren. Meistens arbeiten sie bei öffentlichen Verwaltungen, in Werkhöfen, Grossbetrieben und Institutionen wie Heimen, Schulen oder Sportzentren. In diesen Bereichen sind sie für den Unterhalt und die Reinigung von Gebäuden, Betriebsarealen, Grünanlagen und Strassen zuständig.
    Die Aufgaben von Fachleuten Betriebsunterhalt sind sehr vielfältig. Je nach gewähltem Schwerpunkt spezialisieren sie sich auf den Hausdienst oder den Werkdienst. Im Hausdienst sind sie eher drinnen, im Werkdienst vor allem draussen tätig. Sowohl zum einen wie zum anderen Schwerpunkt gehören die Reinigung von Gebäuden und Aussenanlagen, die Gartenpflege und die Abfallbewirtschaftung.
    Fachleute Betriebsunterhalt im Hausdienst überwachen und warten die haustechnischen Anlagen. Sie wechseln Fensterdichtungen aus, ersetzen Stecker, Lampen, Türschlösser und Sicherungen, kontrollieren Heizung und Elektroinstallationen oder flicken tropfende Wasserhahnen. Kleinere Reparaturen erledigen sie selber, in komplizierteren Fällen ziehen sie andere Fachleute bei. Bei Bedarf übernehmen sie auch einfachere Maurer-, Maler- und Schreinerarbeiten, reparieren z.B. Möbel oder streichen Zäune.
    Fachleute Betriebsunterhalt im Werkdienst arbeiten meistens im Aussenbereich. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem der bauliche Unterhalt. Das heisst, sie beheben Schäden an Gebäude und Aussenanlage. Damit tragen sie zur Werterhaltung von Gebäuden bei und sorgen für Betriebssicherheit. Neben Grünanlagen pflegen sie auch Wege und Strassen. Dazu gehören die Unkrautbekämpfung, der Winterdienst und die Reparatur von Belagsschäden.
    Bei ihrer Arbeit setzen Fachleute Betriebsunterhalt verschiedene Geräte, Maschinen und Fahrzeuge ein wie Hochdruckreiniger, Rasenmäher, Hubstapler etc. Diese warten und reinigen sie und führen daran kleinere Reparaturen selbst aus.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Fachfrau/Fachmann Information und Dokumentation

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 4

    Beschreibung

    Fachpersonen Information und Dokumentation sind in Bibliotheken, Dokumentationsstellen und Archiven tätig. Sie befassen sich mit der Auswahl, Katalogisierung, Ausrüstung, Präsentation und Vermittlung von Medien und Informationen.

    Das Auswählen, Sammeln, Katalogisieren und Vermitteln von Medien und Informationen aller Art wird in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Ganz verschiedene Einrichtungen erbringen diese Dienstleistung: Informations- und Dokumentationsabteilungen von Banken, Versicherungen, öffentlichen Verwaltungen, Medienunternehmen und anderen Betrieben, Gemeinde-, Stadt- und Kantonsbibliotheken, Instituts- und Universitätsbibliotheken, private und öffentliche Archive etc. Dies alles sind mögliche Arbeitsorte für Fachpersonen Information und Dokumentation.
    So vielfältig wie die Arbeitsorte sind auch die Medien, mit denen sich I+D-Fachpersonen befassen: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Karten, Pläne, Akten, Urkunden sowie Bild- und Filmmaterial in gedruckter oder digitaler Form.
    Fachpersonen Information und Dokumentation sind unter anderem daran beteiligt, einen Medienbestand aufzubauen oder Akten zu erschliessen. Sie beschaffen beispielsweise Informationen via Internet, bestellen Bücher oder sichten übernommene Akten. Damit die Medien und Informationen später auffindbar sind, erschliessen sie diese. Sie nehmen den Titel und andere Angaben eines Dokuments in die Datenbank auf und ergänzen den Eintrag mit Schlagwörtern. Das physische Dokument versehen sie mit einer Signatur. Einzelne Medien müssen zum Beispiel mit Schutzumschlägen ausgerüstet werden. Auch das richtige Einordnen und das sachgerechte Lagern der Medien ist Aufgabe der I+D-Fachpersonen.
    Die gesammelten Medien erfüllen ihren Zweck erst, wenn sie genutzt werden. Deshalb machen I+D-Fachpersonen das Material nicht nur zugänglich und präsentieren es, sondern unterstützen die Benutzenden auch bei der Informationssuche, erklären ihnen Kataloge, Datenbanken und weitere Rechercheinstrumente und leihen Dokumente aus. Auch bei Führungen und Ausstellungen wirken sie mit.
    Zu den Aufgaben von I+D-Fachpersonen gehören zudem administrative Arbeiten wie Korrespondenz und Bestellungen. Sie beherrschen den Einsatz der Informatikmittel und der elektronischen Informationssysteme.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Forstwart/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 4

    Beschreibung

    Forstwarte und Forstwartinnen erledigen im Wald anfallende Arbeiten. Sie fällen Bäume, legen Pflanzungen an und pflegen Wälder, Hecken und Biotope. Zudem erstellen und warten sie Wege, Hangsicherungen, Bach- und Lawinenverbauungen.

    Mit ihrer Arbeit tragen Forstwarte dazu bei, dass der Wald im ökologischen Gleichgewicht bleibt, seine Funktionen als Lebens-, Schutz- und Erholungsraum beibehält und wirtschaftlich genutzt werden kann.
    Zu den zentralen Aufgaben von Forstwartinnen zählt die Holzernte. Sie bereiten die Arbeiten sorgfältig vor, so dass Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet sind. Vor dem Fällen beurteilen sie die Bäume nach Art, Grösse und Schwerpunkt, bestimmen die genaue Fallrichtung und sperren die Umgebung ab. Bei schwierigen Bedingungen sichern sie die Bäume mit Seilen. Fürs Fällen verwenden sie Motorsägen, teilweise mit Unterstützung von Seilwinden. Danach entfernen sie die Äste und schneiden den Stamm je nach Holzqualität und Weiterverarbeitung zurecht. Das Holz wird mit Schleppern oder Seilkränen zum Lagerplatz abtransportiert. Ihre Arbeit halten sie in einem Rapport fest.
    Im Frühling und Sommer führen Forstwarte vor allem Pflegearbeiten im Jungwald aus. Damit junge Bäume gut wachsen können und genügend Licht haben, entfernen sie Unkraut sowie störende Sträucher und Bäume. Wenn nötig schützen sie Jungbäume vor dem Biss von Rehen und Hirschen mit speziellen Vorrichtungen oder zäunen Jungwaldflächen ein. Dort, wo Waldbäume nicht von sich aus keimen, pflanzen sie diese nach einem Kulturplan an.
    Forstwartinnen pflegen Wald und Waldränder, Hecken, Biotope und Naturschutzgebiete. Sie kennen Schäden, die durch Pflanzen, Tiere, Pilze und Menschen verursacht werden, und versuchen diesen vorzubeugen. Zur Bekämpfung stehen ihnen biologische, chemische und mechanische Mittel zur Verfügung.
    Zu den Aufgaben von Forstwarten gehören auch das Erstellen und der Unterhalt von Wegen, Hang- oder Bachsicherungen und Lawinenverbauungen. Sie sind zudem für die Wartung und Funktionstüchtigkeit der Werkzeuge und Geräte verantwortlich. Sie schärfen z.B. regelmässig die Motorsägeketten sowie reinigen und schmieren die Maschinen.
    Das Unfall- und Gesundheitsrisiko für Forstwartinnen ist gross, weshalb sie äusserst aufmerksam arbeiten und die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltvorschriften strikte einhalten müssen.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Gebäudereiniger/in EFZ und EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Gebäudereiniger/innen EFZ reinigen und pflegen Aussen- und Innenräume, Gebäude, Verkehrsmittel und deren Einrichtungen. Sie setzen dazu verschiedene Verfahren, Geräte, Maschinen und Mittel ein.

    Gebäudereiniger/innen EFZ sind für die Reinigung, Pflege und Werterhaltung von Gebäuden und Verkehrsmitteln zuständig. Sie sorgen für Sauberkeit und Hygiene in Wohnungen, Büros, Ladenlokalen, Spitälern, Fabrikations- und Industrieanlagen, Eisenbahnwagen, an Fassaden etc.
    In Wohnungen und Büros führen Gebäudereiniger/innen EFZ zum Beispiel Unterhalts-, Zwischen- und Grundreinigungen durch oder entflecken Teppiche. Sie übernehmen auch anspruchsvolle Reinigungsaufträge, die den Einsatz spezieller Geräte und Mittel erfordern. Dazu gehören zum Beispiel Abschlussreinigungen nach der Fertigstellung von Neu- und Umbauten, die fachgerechte Desinfektion von Operationssälen, Fassadenreinigungen, Graffiti-Entfernungen oder Schädlingsbekämpfungsmassnahmen.
    Gebäudereiniger/innen EFZ arbeiten mit Maschinen und Geräten wie Hochdruckreinigern und -düsen, Einscheiben-, Scheuersaug- und Kehrsaugmaschinen, Nassreinigungsgeräten usw. Sie bedienen diese korrekt, warten sie und führen kleinere Reparaturen daran aus. Zudem wissen sie Bescheid über die Verwendung von Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmitteln, die teilweise giftig sind und fachgerecht angewendet werden müssen, um Schäden zu verhindern sowie Mensch und Umwelt nicht zu gefährden.
    Für jeden Auftrag ermitteln Gebäudereiniger/innen EFZ die passende und effizienteste Reinigungsmethode und schätzen den Zeitaufwand ab. Sie wählen die richtigen Geräte, Maschinen, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien, bestimmen die Menge und Konzentration der Reinigungsmittel und stellen allfällige Hilfsmittel für die auszuführenden Arbeiten bereit (Hebevorrichtungen, Gerüste, Abdeckfolien, Strassenabsperrungen, Verlängerungskabel usw.). Nachdem sie einen Auftrag nach Vorgaben abgeschlossen haben, schreiben sie einen Rapport und informieren ihre Vorgesetzten über den Abschluss des Auftrags.
    Bei ihrer Arbeit beachten Gebäudereiniger/innen EFZ die Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz, zur Hygiene und zum Umweltschutz. Sie sind oft unterwegs und müssen sich immer wieder neuen Umgebungen und Aufgaben anpassen und teilweise abends und an Wochenenden arbeiten. Sie arbeiten kundenorientiert, selbstständig und sorgfältig.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Gemüsegärtner/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Gemüsegärtner/innen bauen im Freiland und in Gewächshäusern diverse Gemüse an. Sie sind verantwortlich für die ganze Produktion von der Bodenbearbeitung über Aussaat, Pflege und Pflanzenschutz bis hin zu Ernte und Verkauf.

    Gemüsegärtner/innen produzieren verschiedene Gemüsearten, z.B. Karotten, Tomaten, Zwiebeln, Salate, Auberginen. Meist spezialisiert sich ein Betrieb auf bestimmte Arten oder auf den Biolandbau. Gemüsegärtner/innen sind im Freiland und im Gewächshaus für alle Produktionsschritte verantwortlich. Sie setzen Kultivierungstechniken, Anbausysteme und modernen Maschinen sowie Geräte fachgerecht ein. Sie machen die Anbauplanung über das ganze Jahr, wählen die für den Boden geeigneten Arten aus, richten die Gewächshäuser entsprechend ein und bereiten den Boden auf die Bepflanzung vor. Dabei arbeiten sie im Team.
    In Gewächshäusern ziehen Gemüsegärtner/innen Jungpflanzen aus selbst gesäten Samen oder aus Setzlingen heran. Sobald diese gross genug sind, setzen die Berufsleute die geeigneten Pflanzen ins Freiland. Den Boden bearbeiten sie je nach Lage, Art und Wetterbedingungen möglichst nachhaltig, um dessen Fruchtbarkeit zu erhalten. Im Zusammenspiel mit der Natur achten sie z.B. auf die Fruchtfolge. Sie bewässern, düngen und pflegen die Kulturen bedarfsgerecht. Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten bekämpfen sie möglichst umweltschonend. Insbesondere Gemüsegärtner/innen mit Schwerpunkt Biolandbau sind darauf spezialisiert, im Einklang mit der Natur noch nachhaltiger zu wirtschaften und eine grosse Artenvielfalt zu erhalten. Neben dem Umweltschutz berücksichtigen alle Berufsleute die Regeln der Arbeitssicherheit und schützen ihre eigene Gesundheit, z.B. mit richtiger Arbeitskleidung.
    Gemüsegärtner/innen bestimmen den idealen Erntezeitpunkt und ernten die verschiedenen Gemüse von Hand oder mit Maschinen schonend und marktgerecht. Sie müssen diese sofort für den Transport, den Verkauf oder die Lagerung aufbereiten. Um die Lebensmittelqualität zu sichern, sortieren, waschen, schälen, schneiden und verpacken sie das Gemüse. Grössere Betriebe sind mit den entsprechenden Maschinen ausgerüstet.
    Zur Bewältigung der täglichen Arbeit dienen Gemüsegärtner/innen Handgeräte wie Hacke und Spaten sowie Maschinen wie Traktoren, Pflüge, Sä- und Sortiermaschinen. Doch auch modernste Computertechnik und Mechanik, z.B. zur Steuerung des Lichts, des CO2-Gehalts, der Temperatur und der Feuchtigkeit in Gewächshäusern, erleichtern ihnen die Arbeit. Sie setzen die Maschinen gezielt und sparsam ein. Bei Bedarf warten und reparieren sie diese sowie die Gebäude und andere Einrichtungen.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Informatiker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 17

    Beschreibung

    Informatiker/innen EFZ entwickeln, realisieren, installieren, testen, betreiben und unterhalten Informatiklösungen. Je nach Fachrichtung ihrer Ausbildung unterscheidet sich ihr Aufgabengebiet.

    Informatiker/innen der Fachrichtung Applikationsentwicklung sind Software-Fachleute. Sie realisieren Softwarelösungen für neue oder veränderte Produkte oder Abläufe. Dazu analysieren sie zunächst die Wünsche ihrer Auftraggeberinnen und halten die Anforderungen an das Programm fest. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Anwendungen handeln: um Verkehrsleitsysteme, Maschinensteuerungen, Billetautomaten, Navigationssysteme, Webshops oder um das Abwickeln von Geschäftsprozessen wie Lohnbuchhaltung oder Materialbewirtschaftung. Nach den Vorabklärungen erarbeiten die Informatiker/innen ein detailliertes Konzept. Sie programmieren die Software, testen sie ausgiebig und schulen dann die Anwender. Jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert, damit der Support und die Weiterentwicklung der Applikation sichergestellt sind.
    Informatiker/innen der Fachrichtung Systemtechnik sind zuständig für den Aufbau und die Wartung von Informatiksystemen. Sie wählen die geeignete Hard- und Software für ihre Auftraggeberinnen aus. Dann installieren sie PC-Arbeitsplätze, Drucker und Server. Sie konfigurieren Dienste wie Freigaben und das regelmässige Erstellen eines Backups, damit keine Daten verloren gehen. Ausserdem sind sie zuständig für die Sicherheit der Netzwerke und beheben Störungen. Dazu müssen sie die Geräte und Applikationen, die in ihrem Unternehmen benutzt werden, genau kennen. Um sicherzustellen, dass alle Systeme den Anwendern jederzeit zur Verfügung stehen, planen sie Auslastungsschwankungen und Zugriffshäufungen ein.
    Informatiker/innen der Fachrichtung Betriebsinformatik sind Fachleute mit Aufgaben in der Systemtechnik und Software-Entwicklung. Sie arbeiten je nach Arbeitgeber an unterschiedlichen Aufgaben. So installieren sie beispielweise Geräte für Benutzerinnen und übernehmen den Support. Sie unterhalten Server und Netze. Sie sind aber auch an Projekten der Applikationsentwicklung beteiligt, ermitteln Anforderungen, programmieren, erstellen Testkonzepte und setzen Datenmodelle in einer Datenbank um.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Informatikpraktiker/in EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 2

    Beschreibung

    Informatikpraktiker/innen EBA installieren und warten Personal Computer und Zusatzgeräte im Informatikbereich. Sie richten neue PC-Arbeitsplätze ein und lösen einfache Informatikprobleme.

    Informatikpraktiker/innen haben ein gutes Grundwissen in Informatik. Sie können PC-Arbeitsplätze einrichten und Betriebssysteme und Software installieren. Sie nehmen verschiedene Peripheriegeräte wie Drucker, Modems, Scanner und Webcams in Betrieb. Danach verbinden sie die Arbeitsplätze mit dem Netzwerk. Diese Arbeiten führen sie nach Anweisungen ihrer Vorgesetzten oder mit einer Checkliste korrekt und sicher durch.
    Informatikpraktiker/innen richten die Arbeitsplätze individuell so ein, dass die Anwender/innen gut arbeiten können. Anschliessend prüfen sie, ob alles richtig funktioniert. Wenn nötig, zeigen sie den Benutzer/innen, wie die Systeme und Geräte funktionieren.
    Informatikpraktiker/innen leisten Support, das heisst, sie helfen den Anwender/innen im Umgang mit den Systemen und bei Störungen. Sie beheben einfache Fehler an PC-Arbeitsplätzen und Peripheriegeräten. Beispielsweise können sie ein verloren geglaubtes Dokument wieder auf den Bildschirm bringen oder einen ausgefallenen Druckertreiber wieder installieren. Sie sorgen für eine zuverlässige Datensicherung und führen regelmässig Backups durch. Sie schauen, dass Geräte und Programme aktuell sind. Meist arbeiten sie mit einer anderen Fachperson zusammen.
    Informatikpraktiker/innen nehmen Aufträge von der Kundschaft entgegen, bearbeiten sie oder leiten sie an die zuständige Person weiter. Sie betreuen auch die Websites von Firmen. Sie sorgen dafür, dass aktuelle Daten und Dokumente aufgeschaltet sind.
    Informatikpraktiker/innen müssen genau und sorgfältig arbeiten. Bei ihrer Arbeit am geöffneten Computer ist es wichtig, dass sie die nötigen Sicherheitsvorschriften einhalten. Sie müssen alle Informationen, die sie sehen, vertraulich behandeln.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Kauffrau/Kaufmann

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 99

    Beschreibung

    Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen, Bezirken, Kantonen sowie Gerichten. Je nach Arbeitsort betreuen sie entweder mehrere Sachgebiete oder spezialisieren sich in einem bestimmten Bereich.

    Die Tätigkeitsfelder von Kaufleuten Öffentliche Verwaltung unterscheiden sich je nach Grösse und Art des Betriebs. Sie können in Gemeinde-, Kreis-, Bezirks- oder Kantonalverwaltungen sowie Gerichten angestellt sein. Dabei sind sie in kleineren Gemeinden oft für mehrere Ressorts zuständig, während sie sich in grossen Verwaltungen eher in einer der vielen Abteilungen mit unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen spezialisieren.
    Angestellte bei der Einwohnerkontrolle erfassen zum Beispiel die Personalien der Bürger, nehmen Adressänderungen auf und stellen Zeugnisse und Identitätskarten aus. Ausserdem beraten sie ausländische Personen zu Aufenthaltsgesuchen und bearbeiten deren Anträge. Im Zivilstandsamt tragen sie Eheschliessungen, Partnerschaften, Geburten und Todesfälle ein. In der Abteilung Bau- und Planungswesen wiederum prüfen und publizieren Kaufleute unter anderem Baugesuche und -abrechnungen. Ausserdem sorgen sie für die Einhaltung von Richtlinien des Natur- und Heimatschutzes und beschäftigen sich mit der Raumplanung. In der Finanzabteilung befassen sie sich mit dem Gemeindebudget und dem Jahresabschluss, der Abwicklung des Post- und Bankzahlungsverkehrs sowie der Abrechnung von AHV und Unfallversicherungen von Mitarbeitenden. Kaufleute Öffentliche Verwaltung in Steuerabteilungen behandeln alle Fragen zu den öffentlich-rechtlichen Abgaben; die Betreuung von Personen in Notlagen sind ihre Aufgaben in der Sozialabteilung. Im Umweltwesen befassen sie sich mit der Abfallbewirtschaftung, Energiepolitik, Verkehrsoptimierung und dem Naturschutz. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sie im Bildungswesen, im Bereich Sport und Kultur sowie im Grundbuch- und Betreibungsamt.
    Kaufleute Öffentliche Verwaltung führen Korrespondenz, schreiben Verfügungen, holen Auskünfte ein, erstellen Protokolle, lesen Akten und organisieren Sitzungen. Gesetze und Dienstwege müssen eingehalten, Datenschutz und Amtsgeheimnis gewahrt werden. Sie stehen mit verschiedenen Instanzen und Fachpersonen sowie Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Gesellschaftsschichten in Kontakt. Dabei ist eine freundliche und zuvorkommende Behandlung der Kundschaft unerlässlich. Gute mündliche und schriftliche Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse sowie das Beherrschen des Tastaturschreibens gewährleisten eine effiziente Abwicklung der Geschäfte.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)

    Lehrorte
  • Küchenangestellte/r EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 2

    Beschreibung

    Küchenangestellte arbeiten in der Küche von Restaurants, Hotels, Heimen und Spitälern. Sie sind im Küchenteam tätig und bereiten einfache Speisen zu.

    Küchenangestellte arbeiten nach Anweisung des Kochs oder der Küchenchefin im Küchenteam eines Restaurants, Hotels, Heims oder Spitals. Sie bereiten die Zutaten für die verschiedenen Gerichte vor und stellen nach den Anweisungen des Küchenchefs oder der Küchenchefin einfache warme und kalte Speisen selbst her.
    Je nach Betrieb arbeiten Küchenangestellte in verschiedenen Bereichen der Küche. Für die kalte Küche bereiten sie zum Beispiel Salate, Salatsaucen, kalte Vorspeisen und Cocktails zu. Sie machen auch Desserts wie Fruchtsalate, Cremen oder Kuchen und richten diese appetitlich an.
    Küchenangestellte bereiten Suppen und Saucen, Eier- und Käsegerichte sowie Beilagen wie Teigwaren, Reis oder Kartoffeln zu. Sie wissen, welche Gemüse gedünstet, gesiedet, blanchiert oder gratiniert am besten schmecken. Küchenangestellte schmoren, braten, grillieren oder frittieren Fisch, Geflügel und Fleisch. Auf den Tellern richten sie die Speisen appetitlich an und garnieren sie mit entsprechenden Zutaten. Sie können Fertiggerichte richtig zubereiten.
    Während der Servicezeiten herrscht in der Küche Hochbetrieb. Damit das Essen rasch zu den Gästen auf die Tische kommt, muss Hand in Hand im Team gearbeitet werden. Sauberkeit ist in der Küche sehr wichtig. Nach dem Gebrauch reinigen die Küchenangestellten Messer, Schneidebretter, Pfannen, Geräte und Maschinen und räumen alles auf. Sie sorgen auch dafür, dass die Lebensmittel hygienisch aufbewahrt werden. Ausserdem müssen sie Vorschriften zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz einhalten.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Laborant/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 2

    Beschreibung

    Laboranten und Laborantinnen EFZ arbeiten in der Forschung, Entwicklung, Produktion, Kontrolle oder in der Diagnostik. Sie planen und führen Versuche durch, überwachen deren Verlauf und werten die Ergebnisse aus.

    Laborantinnen und Laboranten können in einer der folgenden Fachrichtungen tätig sein: Biologie, Chemie, Farbe und Lack oder Textil.
    Laborantinnen der Fachrichtung Biologie untersuchen Organismen, deren Aufbau und Entwicklung sowie ihre Wechselwirkung mit Wirkstoffen und der Umwelt. Dabei arbeiten sie mit Mikroorganismen, Zellen, Pflanzen und Tieren. Sie helfen mit, die Art und Funktionsweise lebender Systeme auf verschiedenen Stufen zu ergründen; als ganze Organismen, in Zellkulturen, an isolierten Organen oder anhand isolierter Zellbestandteile und Biomoleküle.
    Laboranten der Fachrichtung Chemie produzieren, reinigen und überprüfen die chemische Reinheit von Wirkstoffen und Produkten. In ihrer Arbeit setzen sie sensitive Apparaturen und Geräte ein. Sie helfen mit bei der Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen und chemischen Substanzen, die Anwendung in diversen Branchen finden.
    Laborantinnen der Fachrichtung Farbe und Lack entwickeln neue Beschichtungsstoffe mit bestimmten Eigenschaften gemäss den Anforderungen der Kundschaft. Sie formulieren Farben und Lacke mit Beständigkeit gegen äussere Einflüsse, guter Haftfestigkeit auf unterschiedlichen Untergründen (Metall, Kunststoff, Holz, Papier etc.) und neuen Farbeffekten. Weiter prüfen sie die physikalischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften von Farben und Lacken.
    In der Fachrichtung Textil entwickeln Laboranten Farbstoffe und Chemikalien sowie neue Textilsysteme und verbessern bestehende Produkte. Zusätzlich erarbeiten sie Rezepturen für die Vorbehandlung, das Bedrucken und Appretieren von Textilien. Bei fehlerhaften Produkten führen sie Schadensabklärungen durch.
    Laborantinnen setzen Chemikalien, Messgeräte und verschiedene Apparaturen ein. Sie arbeiten genau, systematisch und hygienisch, denn nur so können sie aussagekräftige Resultate erzielen. Sie beurteilen den Versuchsablauf und halten die Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Umweltschutz und zur Qualitätssicherung ein.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Logistiker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Logistiker/innen EFZ transportieren, lagern und verteilen Güter fachgerecht. Sie arbeiten in Brief- und Paketzentren, in der Postzustellung, auf Bahnhöfen und in Lagern von Industrie-, Handels- und Produktionsbetrieben.

    Logistiker/innen EFZ kommen überall dort zum Einsatz, wo Konsum- und Produktionsgüter, Briefe, Pakete, Gepäckstücke und sonstige Güter transportiert, gelagert und verteilt werden.
    Im Bereich "Lager" sind Logistiker/innen EFZ für die fachgerechte Bewirtschaftung von Waren zuständig. Sie nehmen diese in Empfang und kontrollieren und verbuchen sie anschliessend im Computersystem. Mit Hilfe von Gabelstaplern oder komplexen Fördersystemen lagern sie die Güter in geeigneter Weise ein. Dabei müssen sie darauf achten, dass je nach Ware andere Kriterien gelten. So benötigen zum Beispiel Lebensmittel, Medikamente, Schrauben oder gefährliche Chemikalien unterschiedliche Lagertechniken. Trifft eine Bestellung bei ihnen ein, bereiten sie die entsprechenden Waren für die Auslieferung oder den Versand vor, verpacken und beschriften sie, erstellen die Lieferpapiere und beladen die Fahrzeuge auf fachgerechte und sichere Art und Weise. Weiter prüfen sie regelmässig die Lagerbestände, so dass weder Überbestände noch Engpässe entstehen.
    Im Bereich "Distribution" kümmern sich Logistiker/innen EFZ um die pünktliche Zustellung von Briefen und Paketen. Am frühen Morgen nehmen sie die eintreffenden Sendungen in Empfang und sortieren sie. Auf ihren Zustelltouren verteilen sie die Post an Privathaushalte sowie Firmen und beraten die Empfänger kompetent und freundlich. Je nach Tour sind sie zu Fuss oder mit dem Fahrrad, dem Mofa oder dem Auto unterwegs. Bei der Arbeit in der Verteilstelle bedienen sie die Kundschaft am Schalter.
    Logistiker/innen EFZ im Bereich "Verkehr" arbeiten vor allem auf Bahnhöfen. Im Rangierdienst formieren sie Reise- und Güterzüge, indem sie diese kuppeln und entkuppeln und so für die nächste Fahrt bereitstellen. Dabei stehen sie mit den Lokführer/innen per Funk in Kontakt und halten sich strikte an die Sicherheitsbestimmungen. Ausserdem be- und entladen sie Bahn- und Lastwagen, beraten die Kundschaft am Gepäckschalter und übernehmen Aufgaben im Lager von Industriewerken.
    Unabhängig von den unterschiedlichen Bereichen nutzen Logistiker/innen EFZ den Computer als wichtiges Hilfsmittel. Sie registrieren damit Güter, führen Bestandkontrollen durch, planen mit einfachen Berechnungen die Lagerbewirtschaftung, erstellen Statistiken und bearbeiten Bestellungen.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Mediamatiker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 15

    Beschreibung

    Mediamatiker/innen EFZ sind Fachleute im Media-Umfeld, die über Basiswissen in Multimedia, Design, Marketing, Informatik und Administration verfügen. Sie gestalten und pflegen Websites und Intranets, fertigen Präsentationen und Dokumentationen an und betreuen Veranstaltungen.

    Mediamatiker/innen sind überall tätig, wo der professionelle Umgang mit Informationen und Medien gefragt ist. Neben Ihres Einsatzes im IT-Bereich mit Support und Netzwerkverbindungsarbeiten erstellen sie Bildmaterial, Filme, Musik-, Text- und Tondokumente und binden diese in Internetauftritte ein. Dazu verfügen sie über Kenntnisse in den Bereichen Multimedia, Gestaltung und Design, Marketing und Kommunikation sowie in Projektmanagement. Als Partner/in im Kommunikationswesen bilden sie die Drehscheibe zwischen technischen Fachleuten und den Anwender/innen von Multimedia.
    In Betrieben gestalten und aktualisieren Mediamatiker/innen die Homepage von Unternehmen und Intranets. Dazu verwenden sie Informatikwerkzeuge wie HTML, CSS, Javascript, Photoshop, Flash und Datenbanken. Sie arbeiten mit bewegten Bildern, Musik und Sprache. Inhalte und Datenbanken bereiten sie visuell auf. Diese Animationen stellen sie auf der Benutzeroberfläche kundengerecht, verständlich und lesefreundlich dar.
    Für Anlässe produzieren Mediamatiker/innen Prospekte, Pressemitteilungen, Präsentationen und Dokumentationen. Sie beginnen mit der Produktion am Bildschirm, geben die Texte ein, ordnen Dokumente und erstellen das Layout.
    Mediamatiker/innen kommunizieren neben ihrer Muttersprache, auch in zwei weiteren Sprachen. Dabei sind sowohl ihre technischen als auch ihre sozialen Kompetenzen gefragt. Gemäss Vorlagen fertigen sie Offerten an und führen Korrespondenz mit Medien, Verlagshäusern, Druckereien, Informatikfirmen und mit Kundschaft. Die Verantwortlichen von Marketing und Kommunikation unterstützen sie bei ihren Aktivitäten. Sie realisieren kleinere Projekte für interne und externe Aufträge.
    Die von Mediamatiker/innen entwickelten Lösungen präsentieren sie den Usern und schulen sie. Sie kennen die Betriebsreglemente und -prozesse und halten sich strikt an die Bestimmungen in Bezug auf Datenschutz und -sicherheit.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Motorgerätemechaniker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Motorgerätemechaniker/innen warten und reparieren alle Arten von motorisierten Maschinen und Geräten. Sie führen Servicearbeiten aus, prüfen die Funktionstüchtigkeit von Maschinen und fertigen Ersatzteile an.

    Motorgerätemechaniker/innen sind für Unterhalts- und Reparaturarbeiten an motorisierten Maschinen und Geräten zuständig, die vor allem in der Gartenpflege und Forstwirtschaft, im Obst- und Rebbau, im Kommunal- und Winterdienst und in der Reinigung eingesetzt werden. Dazu zählen z.B. Rasenmäher, Hochdruckreiniger, Schneeräumgeräte, Kettensägen, Motorsensen, Heckenscheren, Bodenreinigungsmaschinen und Industriesauger.
    Die meisten Arbeiten erledigen Motorgerätemechaniker/innen in der Werkstatt. Während sie im Sommerhalbjahr vorwiegend mit Gartenmaschinen zu tun haben, reparieren sie im Winter Schneepflüge, Motorsägen u.ä. In einigen Betrieben spezialisieren sie sich ausserdem auf Maschinen eines bestimmten Einsatzbereichs.
    Motorgerätemechaniker/innen reparieren Benzin-, Diesel- und Elektromotoren. Sie bauen defekte oder abgenützte Motorenteile und Getriebe aus, zerlegen sie in Einzelteile, reinigen die Komponenten und ersetzen defekte Teile. Sind innert einer nützlichen Frist keine Ersatzteile erhältlich, fertigen sie diese selber an. Sie beherrschen die dafür nötigen Techniken wie Bohren, Drehen und Schweissen. Nach der Reparatur führen sie die elektrischen Sicherheitsprüfungen durch.
    Motorgerätemechaniker/innen sind für Kontroll- und Servicearbeiten zuständig. Zu gängigen Routinearbeiten gehören das Auswechseln von Ventilen, Dichtungen und Kerzen, der Ölwechsel, das Reinigen von Filtern oder das Schleifen von Messern. Bei Fahrzeugen prüfen sie Antrieb, Kupplung, Lenkung und Bremsen, warten das Fahrwerk und kontrollieren die Elektronik.
    Kräftiges Zupacken gehört zum Arbeitsalltag, oftmals ist aber auch Fingerfertigkeit gefragt, z.B. bei der Feineinstellung von Zündungen und Vergasern. Mit computergesteuerten Diagnosegeräten und Sensoren ermitteln Motorgerätemechaniker/innen Störungen in elektronischen, mechanischen und hydraulischen Systemen. Bei komplizierten Maschinen ziehen sie dafür Gerätehandbücher, Schalt- und Funktionspläne sowie Prüfprotokolle zu Rate.
    Bei ihrer Arbeit beachten Motorgerätemechaniker/innen die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften und rüsten die Motorgeräte gemäss den gesetzlichen Bestimmungen aus.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)

  • Polymechaniker/in

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 2

    Beschreibung
    Polymechaniker/innen fertigen Werkzeuge, Geräteteile und Produktionsvorrichtungen. Sie programmieren und bedienen Maschinen, überwachen die Produktion, nehmen Anlagen und Apparate in Betrieb und warten diese.

    Polymechaniker/innen beteiligen sich an der Entwicklung, Herstellung und Montage von Werkzeugen, Geräteteilen oder ganzen Produktionsanlagen. Je nach Betrieb, Tätigkeitsgebiet und Erfahrung übernehmen sie dabei unterschiedliche Aufgaben.
    Zu den Haupttätigkeiten von Polymechaniker/innen gehört die Fertigung. Aufträge erledigen sie von Anfang bis Ende. Aus Metallen, z.B. Stahl, Chromstahl oder Aluminium, sowie aus Kunst- oder Verbundstoffen stellen sie Werkzeuge, Bauteile oder Produktionsanlagen her. Bei der Einzelteilanfertigung oder dem Prototypenbau arbeiten sie von Hand auf Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen. Meistens setzen sie aber computergesteuerte Maschinen ein. Diese programmieren sie gemäss den Konstruktionszeichnungen, wobei sie auch die Bearbeitungsschritte bestimmen. Sie wählen die benötigten Werkzeuge aus, bestücken die Maschinen damit und führen Testläufe durch. Sobald alles perfekt eingestellt ist, lassen sie die Produktion laufen, die sie genau überwachen. Falls sie Abweichungen feststellen, stoppen sie die Maschinen und korrigieren die Einstellungen. Mit hochpräzisen Mess- und Prüfinstrumenten überprüfen sie schliesslich die Qualität der Werkstücke.
    In Absprache mit ihrem Team sowie Ingenieuren und Ingenieurinnen entwickeln sie Konstruktionslösungen. Mit CAD-Programmen erstellen die Berufsleute 3-D-Zeichnungen und technische Unterlagen. Sie beachten dabei neben den technischen Anforderungen möglichst kostengünstige Lösungen für die Produktionsprozesse.
    Weitere Aufgabengebiete von Polymechaniker/innen sind Montage und Inbetriebnahme von Geräten, Maschinen und Anlagen, oft direkt bei der Kundschaft. Gemeinsam mit anderen Fachleuten bauen sie mechanische, pneumatische, hydraulische und elektrische Teile zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. Bei der Inbetriebnahme führen sie Tests durch. Sie nehmen Einstellarbeiten vor und führen die Kundschaft in die Bedienung ein.
    Polymechaniker/innen übernehmen zudem Wartungen und Reparaturen. Defekte Maschinenteile reparieren oder ersetzen sie. Sie führen auch Unterhaltsarbeiten an Flugzeugen und Helikoptern durch. Bei ihrer Arbeit halten sie sich stets an Sicherheitsvorschriften: Sie tragen z.B. Schutzhandschuhe und -brillen. Sie schützen ihre Gesundheit und die Umwelt. Abfälle wie Altöl, Kühlwasser oder Metallspäne entsorgen oder recyceln sie richtig.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


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  • Printmedienverarbeiter/in / Buchbinderei

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 1

    Beschreibung

    Printmedienverarbeiter/innen bringen Drucksachen in die endgültige Form. Mit komplexen Anlagen schneiden, kleben, falzen, heften und binden sie Bücher, Broschüren sowie Zeitschriften und machen sie versandfertig.

    Printmedienverarbeiter/innen sind spezialisiert auf die Druckweiterverarbeitung. Aus bedruckten Papierbogen und -bahnen stellen sie fertige Produkte her wie Bücher, Broschüren, Kalender, Prospekte, Pläne, Zeitschriften und Zeitungen. Dabei arbeiten sie meistens mit elektronisch gesteuerten Produktionsanlagen und Maschinen, die sie fachgerecht einsetzen müssen. Dies bedingt eine genaue Planung, Steuerung und Kontrolle aller Abläufe. Nach dem Einrichten der Maschinen machen sie Probeläufe, bis alles genau stimmt, und überwachen danach laufend die Qualität. Sie arbeiten oft unter Termindruck und müssen flexibel auf kurzfristige Änderungen reagieren können. Printmedienverarbeiter/innen sind in einer von vier Fachrichtungen ausgebildet:
    In der Fachrichtung Bindetechnologie stellen sie grössere Serien von Büchern, Broschüren und Prospekten industriell her. Sie sind verantwortlich für das maschinelle Falzen, Schneiden, Heften, Binden und Leimen sowie das Anbringen und Überziehen von Umschlägen aus Papier, Karton, Kunststoff oder Leder.
    In der Fachrichtung Buchbinderei arbeiten sie meistens in kleineren Ateliers, wo sie direkten Kundenkontakt haben. Mit gestalterischem Flair und in Handarbeit fertigen sie exklusive Einzelstücke an oder erstellen mit speziellen Maschinen und Werkzeugen Einbände, Ringbücher, Mappen, Schachteln oder Alben in Kleinserien.
    Printmedienverarbeiter/innen der Fachrichtung Versandtechnologie machen Zeitschriften und Zeitungen mit grosser Auflage termingerecht für den Versand fertig. Als Linienführer/innen bedienen sie in Druckzentren Hochleistungsmaschinen, die grosse Mengen rasch verarbeiten und beispielsweise Prospekte am richtigen Ort einschiessen, die Exemplare adressieren, in Folie einwickeln und zu versandfertigen Paketen verschnüren.
    Printmedienverarbeiter/innen der Fachrichtung Druckausrüstung werden vor allem zum Einrichten und Überwachen von Maschinen eingesetzt, mit denen Druckbogen zu gebrauchsfertigen Printprodukten wie Broschüren oder Zeitschriften verarbeitet werden. Sie schneiden und falzen Papier, heften Broschüren, perforieren Antwortkarten oder stanzen Formulargarnituren.

    (Quelle: berufsberatung.ch © SDBB Bern)


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar
  • Unterhaltspraktiker/in EBA

    Anzahl Lehrstellen in diesem Beruf 4

    Beschreibung

    Unterhaltspraktiker/innen EBA arbeiten unter Anleitung der Fachleute Betriebsunterhalt EFZ. Sie pflegen und reinigen Gebäude und deren Umgebung. Sie helfen mit, die Haustechnik zu überwachen, helfen bei Reparaturen, kümmern sich um Grünanlagen, helfen bei der Wartung von Maschinen mit und entsorgen Abfälle.


    Bewerbung Momentan sind in diesem Beruf keine Lehrstellen verfügbar